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15.09.26

Klassensieg-und-Podien-im-Eifel-Doppelpack

Klassensieg und Podien im Eifel-Doppelpack

NLS Lauf 8: Starker Samstag auf der Nordschleife

Vier Stunden Nordschleifen-Action, vier Fahrzeuge und ein ereignisreicher Auftakt in den NLS-Doppelpack: Beim 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Samstag, den 12. September, war "TOYO TIRES with Ring Racing" gleich mit vier Fahrzeugen am Start. Während der Mercedes-AMG GT3 #32 eine starke Top-10-Platzierung einfuhr, glänzte der Toyota GR Supra GT4 #170 mit einem zweiten Platz in der Klasse SP10.

#32: Top 10 im hochkarätigen GT3-Feld

Für das Highlight aus Sicht der GT3-Mannschaft sorgte der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #32. Yuichi Nakayama, Andreas Gülden, Tim Sandtler und Giuliano Alesi gingen aus Position 19 in das Rennen und arbeiteten sich im Verlauf der vier Stunden kontinuierlich nach vorne. Am Ende stand für das Quartett ein 9. Platz im Gesamtklassement zu Buche. Gerade im extrem konkurrenzstarken SP9-Feld ist dieses Ergebnis bemerkenswert: Die ersten zehn Fahrzeuge lagen nach vier Stunden noch innerhalb von sechs verschiedenen Fahrzeugkonzepten und Herstellern – und der #32 Mercedes konnte sich dabei gegen zahlreiche werksunterstützte GT3-Fahrzeuge behaupten.

#170: Podium in der SP10

Noch erfolgreicher verlief das Rennen für den Toyota GR Supra GT4 mit der Startnummer #170. Miki Koyama und Shunji Okumoto brachten den Wagen nach 25 Rennrunden auf den zweiten Platz der SP10-Klasse. Lediglich der BMW M4 GT4 #177 war am Ende schneller. Mit einem Rückstand von 1:19,449 Minuten auf den Klassensieger sicherte sich der Toyota dennoch souverän den zweiten Podiumsplatz. Für Koyama und Okumoto war es damit ein starkes Ergebnis in der SP10 Klasse.

#385: Trotz Problemen bis ins Ziel

Der Toyota GR Yaris #385 von Uwe Kleen, Michael Tischner und Heiko Tönges hatte dagegen einen deutlich schwierigeren Samstag. Das Fahrzeug absolvierte 15 Rennrunden und wurde mit fünf Runden Rückstand als Dritter der Klasse SP2T gewertet. Trotz des Rückstands bedeutete das einen weiteren Podestplatz für Ring Racing.

#520: Frühes Aus für den Toyota Supra

Weniger glücklich verlief der Samstag für den Toyota Supra #520. Takuma Miyazono, Hokuto Matsuyama und Hideyuki Fujino mussten das Rennen bereits nach sieben Runden vorzeitig beenden.

Fazit: Zwei Podiumsplätze und ein starker GT3-Auftritt

Der Samstag zeigte die gesamte Bandbreite des Langstreckensports: Der #32 Mercedes-AMG GT3 kämpfte sich in die Top 10, der #170 Toyota GR Supra GT4 holte einen starken zweiten Klassenrang und auch der #385 GR Yaris erreichte das Podium. Gleichzeitig musste der #520 Toyota Supra nach einem frühen Ausfall vorzeitig die Segel streichen. Doch bei einem Double-Header auf der Nordschleife bleibt nicht viel Zeit zum Durchatmen. Bereits am Sonntag wartete mit dem 66. ADAC ACAS Cup das nächste vierstündige Rennen – und damit die nächste Chance auf starke Ergebnisse.